Johann Gottlieb Friedrich von Bohnenberger – Theologe und Astronom

Datum: Mittwoch, 28. Oktober 2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstr. 64, 90402 Nürnberg

vorgestellt von Prof. Uli Rothfuss 

Der in Tübingen studierte evangelische Theologe Johann Gottlieb Friedrich von Bohnenberger (1765-1831) war ein Astronom und Geodät. Das naturwissenschaftliche Interesse bekam er von seinem Vater mit auf den Weg, der auch Pfarrer war und bereits mit Elektrizität experimentierte.

Bohnenberger widmete sich ganz seinen astronomischen Studien und vermaß als Erster im Auftrag des württembergischen Königs das Königreich in einer bis dahin ungekannten Akribie. Er erfand wichtige astronomische Geräte wie einen Holzquadranten oder das Gyroskop, und er richtete in seinem Heimatort Altburg eine Sternwarte ein, die heute noch besichtigt werden kann und war später Professor für Astronomie an der Universität Tübingen und wurde persönlich vom König von Württemberg geadelt; mit seinen Messungen und Forschungen legte er wesentliche Grundlagen für das heutige Navigationssystem GPS.

Studierende der Akademie Faber-Castell beschäftigten sich in der Lehrveranstaltung Sprache und Kommunikation unter Leitung von Prof. Uli Rothfuss, Präses des Pegnesischen Blumenordens, mit der Person Johann Gottlieb Friedrich von Bohnenberger und seiner Zeit – aus den recherchierten Texten sind spannende, kenntnisreiche Essays entstanden, die nun in dem Buch Himmelsbegegnungen“ erschienen sind.

Im Rahmen des Vortragsabends werden das Buch und die Persönlichkeit Bohnenbergers von Prof. Uli Rothfuss sowie den Bohnenberger-Forschern Prof. Dr. Eberhard Baumann und Dr. Eberhard Bantel mit Lesungen und Lichtbildern vorgestellt.

Eintritt: 10,- € / ermäßigt 5,- €