
Wir setzen uns mit Sprache und Kulturvermittlung in Elternhaus, Kindergarten, Schule, Universität und auch in der Erwachsenenbildung auseinander. Es geht uns um verschiedene Felder Bildung und Beziehung, Gestaltung der Lebenswelt, „Charakterbildung“ und vieles mehr. Desweiteren nehmen wir Spracherwerb wie auch Sprachvermittlung in den verschieden Institutionen in den Blick. Zusätzlich betrachten wir den historischen Wandel in diesen Bereichen vom Beginn des letzten Jahrhunderts bis heute.
Die beiden Referent Josef Olszewsky und Jürgen Lemke beleuchten das Thema aus verschiedenen Perspektiven und beziehen durch Fragen und anschließende Diskussion das Publikum mit in ihre Betrachtung. Durch diesen Gedankenaustausch bieten die Abende des Sprachkreises nun schon seit Jahren einen sicheren Erkenntnisgewinn für alle Teilnehmer.
Eintritt: 10,- € / ermäßigt 5,- €
(sh. Link Ticketbuchung vorab oder Abendkasse)

Ein besonderer Gottesdienst im Freien, gestaltet von der Kirchengemeinde St. Georg Kraftshof und dem Pegnesischen Blumenorden. Zwischen Vogelgezwitscher und frühsommerlichem Blätterkleid sind biblische und poetische Texte zu hören, dazu passende Lieder und Musik. Im Anschluss laden Getränke und Snacks noch zum Verweilen ein.
Eintritt frei, Spenden erbeten

Ein Abend über Poesie, Gesellschaft und Digitalität.
Im Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg liest Florian Birnmeyer aus seinem neuen Gedichtband Im Dickicht lebt es sich leichter, erschienen im Geest-Verlag.
In seinen Gedichten verbindet Birnmeyer aufmerksame Naturbeobachtungen mit städtischem Lebensgefühl, Mythos mit Social Media, persönliche Einblicke mit gesellschaftlichen Fragen. Seine Texte erzählen von Liebe und Abschied, vom Unterwegssein und Ankommen, von dem Wunsch nach Stille im digitalen Lärm – und von der Suche nach Orientierung in einer krisengeprägten Gegenwart.
Die Lesung wird durch ein Gespräch ergänzt und lädt zum gemeinsamen Nachdenken über Poesie, Sprache, Digitalität und das Leben dazwischen ein.
Florian Birnmeyer lebt in Nürnberg und arbeitet als Lehrer für Französisch und Latein sowie als Autor und Rezensent. Aufgewachsen in Nordschwaben (Donau-Ries), lebte er zudem zehn Jahre in Erlangen und ein Jahr in Paris.
Im Dickicht
Im Dickicht
lebt es sich leichter,
versteckt
auf dem Begriffsberg
Wir wollten
Ungesagtes
aussprechen
Wie zwei Tiere,
versteinert
im Scheinwerferlicht
Eintritt: 10,- € / ermäßigt 5,- €
(sh. Link Ticketbuchung vorab oder Abendkasse)

anlässlich des 400. Geburtstags Sigmund von Birkens nach heutigem Kalendarium.
Symposion
in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Nürnberg, dem Germanischen Nationalmuseum und dem Pegnesischen Blumenorden.
Aktueller Stand des Programms:
Begrüßung durch Präses Prof. Uli Rothfuss
Einführung durch Kuratorin Vizepräses Dr. Frauke Bayer
Grußworte von Kulturbürgermeisterin a. D. Prof. Dr. Julia Lehner, Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums Prof. Dr. Daniel Hess und Leiterin der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Dr. Christine Sauer (Nürnberg).
Vorträge von Dr. Ralf Schuster (Passau), Luca Penge (Paris), Dr. Konrad Wieland (Passau) und der Festvortag von Prof. Dr. Hartmut Laufhütte (Passau).
Eintritt frei.
Anmeldung per Email an die Stadtbibliothek Nürnberg.
stb-handschriftenabteilung@stadt.nuernberg.de
Bitte geben Sie an, ob Sie sich für das Symposion, die Ausstellungseröffnung oder beides interessieren.

anlässlich des 400. Geburtstags Sigmund von Birkens nach heutigem Kalendarium.
Ausstellungseröffnung
Kabinettausstellung mit Beständen (historische Originale des 17. Jahrhunderts) der Stadtbibliothek Nürnberg und des Historischen Archivs des Germanischen Nationalmuseums.
Begrüßung, Einführung und anschließender kleiner Empfang.
Eintritt frei.
Anmeldung per Email an die Stadtbibliothek Nürnberg.
stb-handschriftenabteilung@stadt.nuernberg.de
Bitte geben Sie an, ob Sie sich für das Symposion, die Ausstellungseröffnung oder beides interessieren.

Der Goldene Blumentopf ist der Literaturpreis des Pegnesischen Blumenordens. Prämiert wird dabei nicht allein die literarische Qualität der eingereichten Texte, sondern auch deren Vortrag, weshalb sich der Irrhain (Kraftshof bei Nürnberg) einmal im Jahr zu dieser Gelegenheit in eine Freilichtbühne für einen Dichterwettstreit verwandelt. Bis zu sieben Autorinnen und Autoren stellen sich einer fachkundigen Jury und dem Publikum. Als Gewinn winken ein Preisgeld von 500 € und der Goldene Blumentopf.
Autorinnen und Autoren können sich ab sofort bewerben. „Der Goldene Blumentopf 2026“ wird am Samstag, 9. Mai 2026 im Irrhain (Kraftshof bei Nürnberg) ausgetragen. Einsendeschluss für einen Wettbewerbsbeitrag ist der 1. April 2026.
Wegbeschreibung: https://www.blumenorden.de/anfahrt/
Eintritt frei (Spenden willkommen)

Alle Mitglieder sind herzlich zur diesjährigen Hauptversammlung eingeladen. Das Einladungsschreiben und die Tagesordnung werden rechtzeitig bekannt gegeben. Satzungsgemäß finden auch wieder Neuwahlen der Vorstandschaft statt.

Alle zwei Monate stehen in der Weinerei in Nürnberg handverlesen und mundgestrickt großartige Poetinnen und Poeten auf der Bühne. Ob Trash oder Romantik, Plaudern oder Poltern, Prosa oder Lyrik, alles findet seinen Platz! Durch den Abend führt Moderatorin Susanne Rudloff.
Wer selbst einen Kurztext (max. 10 Min.) vortragen möchte, melde sich per Mail bei susanne.rudloff@googlemail.com
Eintritt frei (Spenden willkommen)

Am Sonntag, 5. Juli 2026 findet ab 14:00 Uhr das alljährliche Irrhainfest statt. Dazu sind herzlich alle Mitglieder genauso wie die interessierte Öffentlichkeit eingeladen. Nach der Eröffnung durch den Präses Uli Rothfuss haben die Besucher Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch neue Ordensmitglieder stellen sich vor. Das musikalische Programm bestreiten die Irrhainbläser. Zudem besteht die Möglichkeit interessante Details bei einem Gang durch den Irrhain zu erfahren. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen gesorgt, später gibt es Bratwürste frisch vom Grill.
Wegbeschreibung: https://www.blumenorden.de/anfahrt/
Eintritt frei (Spenden willkommen)

Nein, der Heilige ist nicht gemeint, sondern Winfried Georg Sebald (1944–2001), der v.a. in angelsächsischen Ländern als einer der wichtigsten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts gilt, während er im deutschsprachigen Raum lange Zeit vergleichsweise wenig rezipiert wurde. In einer vielschichtigen, teils bewusst altertümlich anmutenden Prosa kreisen seine Texte um Erinnerung und Gedächtnis, Fremdheit und (Nicht-)Ankommen, um kulturelle Überlieferungen und historische Brüche. Die Lebensgeschichten seiner Protagonisten sind vielfach von Traumata überschattet, die ihren Ursprung in der nationalsozialistischen Vergangenheit haben. Sebalds Schreiben zielt insgesamt auf das, was er selbst als eine „Naturgeschichte der Zerstörung“ bezeichnet hat: eine literarische Erkundung der langfristigen, oft verdeckten Verwüstungen, die historische Gewalt in Landschaften, Biographien und kulturellen Gedächtnissen hinterlassen hat. Eine besondere Rolle spielen die in viele seiner Werke integrierten Fotografien, die rätselhaft erscheinen, zugleich jedoch vielfältig mit den Texten in Resonanz stehen. Das Literaturgespräch sucht den Erstkontakt mit dem Autor in einer kurzen Einführung, einem literarischen Dialog und Textbeispielen.
Das literarische Gespräch führen Jonas Meurer und Ulrike Bauermeister-Bock.
Jonas Meurer ist seit 2019 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und seit 2022 assoziiertes Mitglied im DFG-Graduiertenkolleg ‚Literatur und Öffentlichkeit in differenten Gegenwartskulturen‘ an der FAU Erlangen-Nürnberg. Schwerpunkte in Forschung und sind u. a. die deutschsprachige Literatur zwischen 1918 und 1968 sowie der Gegenwart. Ulrike Bauermeister-Bock ist Mitglied des Pegnesischen Blumenordens und Autorin.
Das Angebot entstand in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sebald Gesellschaft, der sowohl Jonas Meurer als auch Ulrike Bauermeister-Bock angehören.
Eintritt: 10,- € / ermäßigt 5,- €

Kompetenz und Performanz verändern sich in den letzten zwei Dekaden mit zunehmender Rasanz. Ausgehend von der Sprach-Erziehung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts diskutieren wir Entwicklung und Verwicklung in diesem Bereich von Erziehung. Was dies für die persönliche und soziale Situationen in unserem Gemeinwesen bedeutet, ist ein weiterer wichtiger Aspekt unseres Vortrags. Wie immer steht auch hinreichend Zeit für die Diskussion mit und für Fragen von unseren Teilnehmern zur Verfügung.
Die beiden Referent Josef Olszewsky und Mechthild von Scheurl beleuchten das Thema aus verschiedenen Perspektiven und beziehen durch Fragen und anschließende Diskussion das Publikum mit in ihre Betrachtung. Durch diesen Gedankenaustausch bieten die Abende des Sprachkreises nun schon seit Jahren einen sicheren Erkenntnisgewinn für alle Teilnehmer.
Eintritt: 10,- € / ermäßigt 5,- €
(sh. Link Ticketbuchung vorab oder Abendkasse)